Teneriffa Urlaub

Jetzt ist es schon fast drei Monate her und ich muss sagen die Zeit ist echt viel zu schnell vergangen, sie flog schon fast.
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Kaum sind wir angekommen, mussten wir schon unsere Sachen wieder packen. Der einzigste Unterschied war, dass wir brauner bzw. röter waren. Außerdem hatten wir eindeutig mehr Gepäck dabei als auf dem Hinflug.
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Das war der erste richtige Urlaub gemeinsam mit meiner Mutter den sie mir zum Abitur geschenkt hat. (ausgenommen sind Städtetripps in Deutschland)
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7 Tage Teneriffa, Urlaub, dem Alltag entfliehen, eine andere Kultur kennenlernen und eine neue Gegend kennenlernen.
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Für uns ging es schon morgens ganz früh los, sodass wir zwar Hundemüde ankamen, allerdings den ganzen Tag noch zu Verfügung hatten.

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Natürlich haben wir uns nicht vorher informiert wie die Landschaft auf Teneriffa war, und wir musste ziemlich am Anfang feststellen, das es sehr bergisch dort ist. Doch das brachte uns nicht davon ab, die Insel zu erkundigen.
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Wir mieteten uns direkt für den nächsten Tag ein kleines Auto, was ich die ganze Zeit über fahren musste, da meine Mutter sich das nicht bei den engen Straßen zutraute. Man muss dazu wissen: Wir beide sind die AUTOCRASHER 😀
Diesesmal ist aber alles Gott sei dank gut gelaufen.
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Was wir sofort am ersten Abend lernen musste ist, dass die Spanier beim Essen nicht geizen. Das bedeutet nicht das es teuer ist (ganz im Gegenteil), sondern das sie extrem große Portionen servieren und zwar in allen Restaurants die wir besucht haben.
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Meine Lieblingsspeise auf den Kanaren sind die Runzelkartoffeln, von denen könnte ich wirklich Tonnenweise essen. Die konnte man häufig auch als Vorspeise bestellen und da wir Abends immer richtig gegessen haben und zum Mittag nur was zwischendurch, habe ich mir häufig welche zum Mittagessen bestellt. Die sind einfach wahnsinnig lecker und ich bin schon als ich vor 3 Jahren auf Gran Canaria war, ein großer Fan von geworden.
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Wir hatten unser Hotel in Puerte de la Cruz, dort war es häufig bewölkt und zwischen 20 und 24 Grad.
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Was aber nicht heißt das wir keine richtige Hitze ab bekamen, nur ein paar Kilometer weiter, war es jedesmal als wären wir in einem komplett anderem Land gelandet.
Als wir am zweiten Tag bei 20 Grad bei uns am Hotel los fuhren nach Santa Cruz um den Palmetum zu besichtigen, war es dort bis zu 34 Grad und wolkenloser blauer Himmel. Ein Unterschied wie Tag und Nacht.
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Am dritten Tag sind wir mit dem Auto zum Teide gefahren. Der Schichtvulkan ist 3718 Meter hoch und damit die höchste Erhebung und der höchste Berg Spaniens. Der Weg ist sehr steil und eng. Allerdings ist ein Besuch dorthin auf alle Fälle sehenswert und ein Muss für jeden Touristen.
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Am vierten Tag bin ich ohne meine Mutter zum wandern unterwegs gewesen.
Allerdings nicht alleine sondern in einer anderen Gruppe mit fremden Menschen. Früh morgens ging es los. Ich wurde vom Hotel mit einem extra organisiertem Bus abgeholt und wir fuhren
nachdem der Bus alle anderen in unterschiedlichen Hotels abgeholt hatte, Richtung Buenavista del Norte.
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Es ging durch die Masca-Schlucht mit anschließender Boots-Tour auf dem wir Delfine in freier Wildnis beobachten konnten. Die Masca Schlucht liegt im Teno-Gebirge liegt auf rund 650 Höhenmetern.
Das war meine erste Wanderung und ich hätte es mir wirklich viel schwieriger vorgestellt. Zumal ich währenddessen keine wirklich große Anstrengung fühlte. Erst wenn ich ab und zu stehen blieb, merkte ich das meine Knie nur so am zittern waren und ich sie gar nicht unter Kontrolle hatte.
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Am nächsten Tag hatte ich wirklich extremen und auch unerwarteten Muskelkater, wie schon lange nicht mehr.
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Den fünften Tag verbrachten wir bei uns in Puerte de la Cruz, im Loro Parque. Ein wirklich toller Tierpark mit zahlreichen Tier-Shows wie unter anderem die Seelöwen-Show, die Papageien-Show, die Orca- und Delfinshow.
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Wobei über die tiergerechte Haltung der Delfine und der Orcas lässt sich meines Erachtens streiten.
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Nachdem die Tage zuvor voll gepackt waren, Land und Leute kennen zu lernen, haben wir uns die letzten zwei Tage nicht wirklich viel vorgenommen.
In der Zeit haben wir damit verbracht ein bisschen bummeln zu gehen, Souvenirs für unsere lieben zu besorgen und zahlreiche schöne Cafés besucht.
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Mein Leben mit der Essstörung! Teil 2

Nach dem es wirklich gut geklappt hat mit dem essen, wurde ich aber irgendwann von der Realität eingeholt und meine alten Gewohnheiten kehrten zurück, und dieses mal schlimmer als zu vor. Obwohl ich mir Hilfe bei der Caritas suchte, mein Gewicht wöchentlich bei meiner Hausärztin kontrollierte, funktionierte gar nichts mehr. Nach kurzer Zeit konnte ich mein Gewicht auch nicht mehr durch viel Wasser trinken verfälschen. Als dies aufflog, war es meinem Arzt zu gefährlich mich weiter ambulant zu behandeln und ich musste in die Klinik, ob ich nun wollte oder nicht. Mein Gewicht lag bei einer Größe von 169cm bei 40,5kg.
Nun konnte ich nicht mehr anders und musste mich stationär helfen lassen.
Ob das jetzt ein Zeichen ist, endlich etwas ändern zu können?

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Da ich nicht so weit weg von zuhause sein wollte, beschloss ich in ein Krankenhaus welches in meiner Stadt war, zugehen. Allerdings war ich dort nur ein Wochenende, da ich und auch meine Mutter das Gefühl hatte, das sie nicht wirklich Ahnung in Bezug auf Essstörungen hatten. Ich schlief also noch eine Nacht zuhause in meinem eigenen Bett und am nächsten Tag ging es direkt nach Düsseldorf in ein Krankenhaus.
Die erste Woche kam ich auf das Beobachtungszimmer, direkt neben dem Schwesternzimmer. Ich wurde jeden Tag besucht, nichts desto trotz hatte ich schreckliches Heimweh. Allerdings kannten sie sich dort gut mit dieser Krankheit aus und ich hatte mehrere Therapien am Tag wie z.B. Kunsttherapie und Physiotherapie. Nach dem mein Gewicht nicht hoch ging und ich sogar leicht abnahm, bekam ich gesagt, dass sie vorhaben, mir eine Sonde zu legen, wenn es sich in den nächsten Tagen nichts ändert . Dieser Gedanke machte mir solche Angst, das ich heimlich aß.

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So nahm ich wirklich zügig zu und dies machte mir dort auch keine Angst, da ich nichts lieber wollte als nach Hause. Nach einer Woche durfte ich auch in die Krankenhausschule, wo auch die anderen Jugendlichen aus der Tagesklinik hin kamen.

Als ich mein Gewicht von 46 kg erreicht habe, durfte ich endlich in die Tagesklinik, d.h. raus aus dem Krankenhaus, ab nach Hause. Zwar musste ich den Tag über nach Düsseldorf in die Tagesklinik und auch weiterhin dort die Schule besuchen, jedoch war ich meinem Ziel ein Stück näher.
Dort war ich dann nochmal ca. 5 Monate. Die Zeit dort war sicherlich nicht leicht, allerdings habe ich viel gelernt, ich bin offener geworden und habe echt nette Leute kennen gelernt.
Ich muss zu geben, in vielen Punkten konnte man mir nicht helfen, das Kalorienzählen beispielsweise. Allerdings möchte ich die Zeit dort trotzdem nicht missen.
Als ich dann wieder ihn meinem normalen Leben ankam, holte ich mir noch ein paar Wochen ambulante Hilfe bei der Caritas, da ich merkte das ich doch noch vieles nicht hin bekam.
Ich wog alles ab und war auf dem besten Weg wieder zurück in die Klinik.
Darüber hinaus fühlte ich mich unglaublich unwohl in meiner Haut und meine ganzen Gedanken drehten sich mal wieder nur um das Essen. Bei der Caritas allerdings fühlte ich mich nicht richtig aufgehoben, die Stimmung in der Gruppe, zog mich nur noch weiter runter.

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Die nächste Zeit ging mein Gewicht hin und her. Pünktlich mit meinem 18. Geburtstag fingen bei mir meine Angstzustände und Depressionen an. Das war wohl die schlimmste Zeit für mich. Mein schlechtes Gewissen nach dem Essen wurde immer schlimmer und ich versuchte mir wieder mal Hilfe zu holen bei mehrere Psychologen. Vergebens!
Meine Gedanken drehten sich jetzt fast 24 Stunden nur noch ums Essen. Ich hatte Angst etwas zu verpassen, da ich auch immer viel zu lange brauchte bei den Mahlzeiten. Zum Schluss hielt ich mich mehr als 3 Stunden mit dem essen auf. Außerdem hatte ich öfters am Tag schlimme Heulkrämpfe und irgendwann hielt meine Mutter dies nicht mehr aus.
Bis zu dem Tag an dem wir einen schlimmen Streit hatten, da sie diese “Spielchen“ in ihren Augen, nicht mehr mit machen wollte.
Ich wurde lange Zeit ignoriert. Dieses Gefühl war noch schlimmer als irgendwas zu vor, da ich bis zu diesem Zeitpunkt immer auf sie zählen konnte und ich ein ziemliches ‚Mama-Kind‘ war.
Ich konnte sie davon überzeugen mir noch eine letzte Chance zu geben, damit ich ihr zeigen könne, das ich mich ändern kann.
Ich selbst habe nicht wirklich dran geglaubt, dennoch hat es funktioniert.
Klar, meine Kalorien zu zählen und bestimmte Lebensmittel abzuwiegen bin ich noch nicht los geworden (ich denke das dauert auch noch eine Weile bis ich dies hinbekomme).
Zudem steige ich auch noch jeden Tag auf die Waage, da mein Kopf immer noch versucht die Kontrolle über meinen Körper zu haben.
Abgesehen davon bin ich jedoch viel lockerer geworden, meine Angstzustände sind bis auf wenige Momenten in meinem Leben verschwunden, genauso wie meine Depressionen. Es gibt zwar immer noch Tage die nicht nach Plan laufen, dafür ist der nächste Tag meistens wieder besser.

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Darüber hinaus kann ich sagen bin ich heute viel flexibler, kann wieder ab und zu draußen Essen gehen und vor allem kann ich ganz gut damit umgehen wenn ich mal ein paar Gramm mehr auf der Waage habe.
Früher bestände der Tag dann nur aus Sport und meine Stimmung wäre schon morgens für mich gelaufen.
Heute gleiche ich das mit meinem Sport aus, den ich ungefähr alle zwei Tage betreibe und liebe.

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Mein Leben mit der Essstörung! Teil 1

Lange habe ich mit mir gekämpft, ob ich meine Geschichte hier öffentlich teilen möchte, und nach langer Überlegung habe ich mich einfach dazu entschlossen, um zu hoffen das andere sich vielleicht mit ihrer Krankheit nicht alleine fühlen.

Das Essen und ich haben schon eigentlich immer eine komplizierte Beziehung. Früher konnte ich alles in mich hinein essen, ohne das ich im nachhinein ein schlechtes Gewissen hatte, mir Gedanken um die entsprechenden Kalorien oder meine Figur gemacht habe. So sah ich dann entsprechend auch aus. (ca. 20kg mehr als jetzt)

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Klar habe ich öfters unwohl gefühlt, allerdings konnte ich es gar nicht wirklich im Spiegelbild sehen, sondern nur auf Fotos. Abgesehen davon das ich wirklich zu viel auf den Rippen hatte, war ich zu dem Zeitpunkt echt glücklicher, ich hatte viel mehr Lebenslust.
Zu dem Zeitpunkt hatte ich wirklich viele tolle Freunde, die auch gerne süßes und fettiges gegessen haben, was sich bei ihnen allerdings nicht auf der Waage bemerkbar gemacht hat. Da wir zuhause keine Waage hatten, ging ich auch nie auf eine. Ich hatte kein Gefühl dafür, das ich immer mehr und mehr in die Breite ging, vielleicht habe ich das auch immer ein wenig verdrängt.
Extrem war es jedoch in dem Alter zwischen 13 und 14 Jahren. Zwar hatte ich wirklich nie ideal Maße, doch zu dem Zeitpunkt war es echt kritisch.

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Und wie es in dem Teenager-Alter so ist, irgendwann merkt man auch das irgendwas nicht richtig läuft, immer weniger Klamotten passten und ich wurde immer unzufriedener in meiner Haut. Es war an der Zeit etwas zu ändern. Angefangen habe ich mit der Methode nach 18 Uhr nichts mehr zu essen, allerdings konnte ich da noch über den Tag verteilt alles essen was mir schmeckte. Nebenbei habe ich angefangen ein bisschen mit einem Homestepper zu trainieren. Gestartet habe ich mit 30 Minuten täglich, was ich allerdings schnell steigerte. Zum

Schluss habe ich bin zu 5 Stunden auf dem Gerät verbracht. Jedesmal sofort nach dem essen, musste ich die zugeführten Kalorien doppelt und dreifach weg trainieren. Es war wie ein Zwang.
Dies war jedoch nicht die einzige Sache die mir aus den Händen glitt, denn als ich gemerkt habe, das ich Komplimente bekam wegen meiner schmaleren Figur, wollte ich mehr schaffen, ich war stolz auf meine Erfolge und wollte allen zeigen, das dies noch nicht alles war.
Also verzichte ich auf jegliche Nahrung die von anderen Personen zubereitet worden ist, aß max. 650 Kalorien täglich, zählte jede einzelne Kalorie und wog mein komplettes Essen ab, selbst das Gemüse wie

Gurke und Eisbergsalat. Zu diesem Zeitpunkt zog ich mich komplett zurück; verbrachte die meiste Zeit des Tages in meinem Zimmer und aß dort nur noch für mich alleine. Darüber hinaus brach ich meine sozialen Kontakte komplett ab. Ich schaffte mir eine Waage an und stieg locker 10-15 Mal am Tag drauf um mein Gewicht zu kontrollieren.

In dieser Zeit nahm ich natürlich einiges ab, ich bekam meine Tage nicht mehr und fror rund um die Uhr. Die Wärmflasche war mein ständiger Begleiter. Da ich allerdings die Temperatur nicht fühlen konnte, verbrannte ich mir meinen kompletten Bauch.

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Meine ganze Familie machte sich tierische Sorgen um mich. Irgendwann musste ich mir dann auch eingestehen das ich das alles nicht mehr unter Kontrolle hatte und ich ohne Hilfe nicht mehr aus dieser Situation raus kam. Meine Mutter versprach mir dabei zu Helfen und machte ein

Beratungsgespräch für eine Tagesklinik damit ich nebenbei zur Schule gehen kann. Dort wurde uns dann gesagt das ich dort bleiben müsse, da es zu gefährlich sei mich ambulant zu behandeln, aufgrund meines zu niedrigen Gewichts. Es bestände die Gefahr das mein Herz in der Nacht aufhört zu schlagen. Allerdings wollte ich dies nicht einsehen und verlass auf eigenen Wunsch, gegen den Willen der Ärzte und meiner Mutter das Krankenhaus. Ich versprach meiner Mutter alles zu tun, mir ambulante Hilfe zu holen und wieder normal zu essen. Zu dem Zeitpunkt war ich mir wirklich sicher überzeugt davon es zu schaffen, da ich selber richtige Angst hatte, zu sterben.
Einige Tage klappte es auch erstaunlich gut mit dem Essen.

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Die ersten Januar-Tage

Jetzt ist schon fast ein Monat des neuen Jahres vorüber, ich kann es gar nicht glauben; Wahnsinn wie schnell die Zeit fliegt und wenn ich ehrlich bin, macht mir genau dies auch ein wenig Angst.
Aber daran kann leider keiner etwas ändern, man sollte die Zeit in der man lebt einfach genießen und versuchen das best möglichste aus dem einzelnen Tag zu machen. Man sollte sich nicht immer sagen: „morgen-,nächste Woche-, in einem halben Jahr… habe ich es geschafft und es wird besser, weil die schlimme Zeit überstanden ist.“
Glaubt mir, ich habe eine lange Zeit so gelebt.
Aber ich hatte jetzt schon so oft solche Situationen und ich kann sagen, klar hat man diese Hürde dann geschafft, aber es kommen immer neue Dinge, wo du nicht 100% mit zufrieden bist, es allerdings trotzdem machen musst und diese Sätze zu dir sagst oder auch so denken tust.Allerdings muss sich das eigene Denken verändern, dann wird es einem auch leichter fallen, manch schwierigere Situation zu überstehen, es durchzuziehen und vielleicht findet man auf dem Weg ein paar positive Momente, die die Zukunft verändern werden.
Und klar kommen mir heute auch nochmal solche Gedanken, jedoch versuche ich mich dann zusammen zu reißen und mich zu motivieren.20141230_173909

So jetzt mal zu meinen Jahresvorsätzen, ob ich sie bis jetzt eingehalten konnte?
Guten Gewissens kann ich sagen: Ja! Und ich fühle mich damit echt hervorragend. 🙂

Fangen wir mal mit der Vegetarischen Ernährung an:
Meine letzten Versuche mich ausschließlich fleischfrei zu ernähren, war nie lange von großer Dauer, da ich nach kurzer Zeit, immer wieder Lust auf eine Scheibe Hähnchenbrust auf meinem Brot hatte; das war allerdings auch mein einziges Problem, weil ich manchmal schon Sehnsucht hatte mir etwas anderes außer Salat auf meinem Brot gebe. (Käse esse ich überhaupt nicht)dsc_0287
Nachdem ich mir dann jedoch eine vegetarische Wurst bei Real gekauft habe, und das obwohl ich anfangs wirklich sehr skeptisch gegenüber diesen Ersatz-Produkten war, habe ich jetzt in keinster Art und Weise mehr ein Verlangen nach Lebensmitteln aus Fleisch oder Fisch, da mir dies sehr gut geschmeckt hat.
Das in unserem Kühlschrank und in unserem Gefrierschrank auch Fleisch zu sehen ist, da ich in einem Haushalt lebe, wo Fleisch zwar nicht oft, allerdings ab und an doch noch verzerrt wird, stört mich überhaupt nicht und ich verschwende auch keine Gedanken daran, ob ich mich daran bedienen könnte.img_0139

Der Vorsatz, mich öfters mit Freunde treffen, hat bisher auch sehr gut funktioniert und ich fühle mich einfach nicht mehr so isoliert. Natürlich gibt es Tage an dem ich einfach nur alleine zuhause, meine Ruhe haben möchte, allerdings ist dies auch ganz normal und das hat jeder mal.
Schon die ersten Tage, habe ich jeden Tag was mit Freunden unternommen, war im Kino, Shoppen, in der Stadt nach der Schule, beim Friseur und ja es ist einfach ein unglaublich tolles Gefühl nicht immer alleine was zu unternehmen.

Ein anderer Jahresvorsatz war, mich wieder sportlich zu betätigen:
Dieser Punkt ist wirklich der, der mich am glücklichsten macht, das ich dies so gut, konsequent und regelmäßig (alle zwei Tage) durchziehe.
Ich muss echt sagen, das es mir langsam richtig Spaß bereitet, mich auszupowern.
Selbstverständlich muss ich mich vorher immer ein wenig motivieren, was mir auch immer leichter fällt. Einmal auf dem Weg zum Fitnessstudio, bin ich auch voller Euphorie, da ich davon überzeugt bin, dass es keine andere Sache für mich gibt, die mir schneller hilft, mich so gut zu fühlen. Ich kann nur jeden der kein Sport macht ans Herz legen, es zu versuchen.

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Alles in allem muss ich sagen, dass das Jahr 2017 super begonnen hat und ich hoffe das es weiter so gut läuft und ihr natürlich auch so einen tollen Start hattet! 

Meine Jahresvorsätze

Pünktlich zum Jahresende kommen sie wieder, und dieses Jahr auch bei mir.
Viele lieben sie wegen der neuen Motivation, dennoch hassen sie auch mindestens genauso viele Menschen, da die meisten nach wenigen Tagen ihre Vorsätze über Bord werfen und den alten Gewohnheiten nach gehen. Ich muss offen zugeben, das ich mir dieses Jahr zum allerersten mal ein paar Punkte überlegt habe, die ich im Jahr 2017 verändern oder auch durchziehen möchte und ich bin positiv gestimmt, dies auch durchzuziehen, da es mir nur dadurch besser gehen kann und keine negativen Konsequenzen erfolgen können.
Die Jahre davor habe ich mir die Vorsätze der anderen Leuten angehörte und musste schmunzeln, wenn diese ein paar Tage später wieder wie vergessen und nie ausgesprochen waren.

Hier mal ein paar Tipps von mir; die Jahresvorsätze einfacher einhalten zu können:

1. Nicht zu hohe Ziele setzten!
Denn je höher und schwieriger die Hürde, um so ungerne begibt man sich dran. Wenn dann nicht schnell eine Verbesserung oder Erleichterung in Sicht ist, wird es sehr schwer sein, dies weiter durchzuhalten. Ganz wichtig ihr müsst ehrlich zu euch selbst sein, realistisch denken, euch dennoch was zutrauen.

2. Desweiteren müsst ihr Spaß haben an den neuen Vorsätzen die Ihr euch setzt!
Man lebt nur einmal und wenn ihr Sachen verbietet, ist es umso schwieriger dabei zu bleiben. Denkt nicht nur an eure körperliche auch an eure Seelische Gesundheit.

3. Setzt euch nicht unnötig unter Druck!
Wenn es nicht sofort klappt und ihr Rückschläge erlebt, gebt nicht auf und versucht es am nächsten Tag nochmal. Neuer Tag – neues Glück. Nicht jeder Tag kann Spitze laufen.

4. Mit vielen Leuten deine Ziele teilen!

So jetzt zu meinen Neujahrsvorsätzen:

1. Das wichtigste ist für mich das ich mich öfters in meiner Freizeit mit Freunden treffe, da ich momentan noch sehr isoliert von der Außenwelt lebe. Ich denke, ab und zu kann ich meine Innere Stimme überlisten und schaffe es mich mit jemanden zu treffen; allerdings ist das die Seltenheit.

2. Meine Prüfungen, die ich nächstes Jahr im Mai absolvieren muss, erfolgreich zu bewältigen, damit ich einen guten Notendurchschnitt erlange, um im Oktober dann mein Traumstudium (Gesundheitwissenschaften) in Hamburg beginnen zu können.

3. Nach vielen gescheiterten Versuchen, möchte ich es 2017 endlich schaffen mich Vegetarisch zu ernähren. Ich sehe das nämlich genauso wie Anne von Bodykiss, sie meinte in einem von ihren Videos: „wenn man kein Tier dabei zu sehen kann, wie es umgebracht wird, sollte man es auch nicht essen.“

4. Mich am Tag nicht so auf mein Essen zu fixieren, meine Gedanken drehen sich fast 24 Stunden um meine Ernährung und Kalorien. Es ist nicht die Seltenheit, das ich 3 Stunden fürs Abendessen brauche. Ab 2017 heißt es 3x täglich genügend zu essen und sich dabei auf mich konzentrieren und nicht auf die Serien die ich dabei immer schaue.

5. Mehr Blogeinträge schreiben, ich habe so viele Ideen im Kopf, allerdings muss ich meinen Schweinehund überwinden; mich hinzusetzten und sie einfach runter zu schreiben.

6. Anfangen mit dem Sport. Nachdem es wieder so ekelig kalt draußen ist, bewege ich mich meistens nur noch in Einkaufszentren oder natürlich mit meinen Hunden auf dem Feld, das ist aber dann auch das höchste aller Gefühle. Meine 10.000 Schritte schaffe ich zwar schon, jedoch wird es Zeit, wieder aktiv und bewusst Sport zu treiben. Allerdings nicht nur mit stundenlangem Cardio sondern dieses mal auch mit Krafttraining.
Angemeldet wird sich morgen am 01.01.2017 und dann wird auch direkt gestartet.

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So, nun wünsche ich euch und eurer Familie einen guten Rutsch und Start ins neue Jahr. ♥
Wenn ihr auch Neujahresvorsätze habt, lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen; ich bin immer neugierig!

Food-Diary for one day!

So eigentlich wollte ich über mindestens 7 Tage mein erstes Food-Diary auf Youtube hochstellen, da ich mir selber nichts lieber anschaue, als solche Arten von Videos. Abgedreht ist das ganze auch schon längst, jedoch hängt mein Videoschneider auf meinem Laptop sich immer wieder auf und das macht echt keinen Spaß. Da muss ich mir noch irgendwas einfallen lassen.
Da ich jetzt so viel Material zu diesem Thema habe, dachte ich mir, zeige ich euch solange hier mal einen Tag lang mein Essen. Bevor es jedoch losgeht, ist noch zu sagen das ich mich weder vegan noch vegetarisch ernähre. Allerdings esse ich sehr wenig Fleisch. (wenn es hoch kommt, dann ist das zwei Mal im Monat) und dann kommt bei mir auch ausschließlich Hähnchenbrustfilet auf meinen Teller.

Die vegane Ernährung habe ich schon öfters ausprobiert, jedoch kann ich einfach nicht ohne meinen geliebten Quark und ich finde dafür gibt es keine vergleichbar gute Alternative, deswegen versuche ich wenigstens größtenteils viele Lebensmitteln zu ersetzten, wie beispielsweise normale Kuhmilch durch Mandel-, oder Hafermilch.

Grundsätzlich esse ich 3x am Tag, nie mehr (auch keine Snacks zwischendurch!)
Allerdings wenn ich mal länger schlafe, esse ich oft nur 2x am Tag (größeres Frühstück und Abendessen)

Außerdem liegen bei mir zwischen den Mahlzeiten immer mindestens 5 Stunden, das bedeutet, das ich darauf viel Volumen zu essen, damit mein Magen gefüllt ist und ich nie das Gefühl habe, extremen Hunger zu haben.
Darüberhinaus ist vielleicht noch erwähnenswert, das ich nur Wasser/Tee trinke.

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Zum Frühstück gab es passend zur kalten Jahreszeit einen großen Tee. Dazu gab es einen Bagel zum Toasten. Diesen habe ich mit Philadelfia „So leicht“ bestrichen.
Außerdem durften dazu die Gurkenscheiben und ein paar Blätter Eisbergsalat nicht fehlen.
Neben dem Bagel gab es noch zwei kleine Scheiben Weltmeisterbrot aus dem Lidl, einmal mit Magerquark und einmal mit körnigem Frischkäse bestrichen. Gurke, Salat und Tomate dazu. Fertig!
Was ich dazu sagen muss, darf das Grünzeug bei mir auf dem Brot/Brötchen nie fehlen, außer natürlich es gibt einen süßen Aufstrich ausnahmsweise. dsc_0226

Als Mittagessen in meiner Lunchbox für die Schule an diesem Tag gab es Couscous mit Möhrenstücke, rote Paprika, Gurke, gebratene Champions und Zucchini. Als Soße dazu nahm ich Naturjogurt mit 0,1% fett.img_0020

Zum Abendessen gab es eine Curry-Reis-Pfanne mit Hähnchenbruststreifen, Zucchini, Kaiserschoten und Tomatenstücke. Dazu gab es noch gefüllte Champions mit einer Frischkäse-Kräuterfüllung und ein wenig Rohkost. img_1313

Meine Tipps aus/gegen der/die Winterdepression

Auch mich erwischt es ab und an. Ich erwische mich selber dabei, das meine Stimmung den Berg runter geht, ich antriebslos und gereizt wirke ohne sinnlichen Grund.
Wenn die Tage kürzer und die Nächte länger werden; die typische Winterdepression, unter denen viele Menschen leiden. Wer kennt diese nicht?
In der Jahreszeit holen sich ganze 36% der Frauen und 24% der Männer ärztliche/therapeutische Hilfe wegen Depressionen.
Das liegt einerseits daran das wegen des Lichtmangels weniger Glücksbotenstoffe ausgeschüttet werden, andererseits aber auch an den hormonellen Veränderungen im Körper.
Das ist auch der Grund weswegen viele Menschen in diesen Monaten über ein erhöhtes Müdigkeitsempfinden klagen.
Doch müssen wir dort jedes Jahr durch? Wie schaffen andere Leute es, nicht in die Falle zu tappen und trotz des Jahreszeitenwechsels gute Laune über den Tag zu haben?
Nun werde ich euch mal meine 6 Tipps aus der/gegen die Winterdepression geben.

1. Spazieren: Macht doch einfach mal einen ausgiebigen schönen
Herbstspaziergang, durch grüne/bunte. Achtet auf die schönen gefärbten Blätter um euch herum.
Winterspaziergang, durch den weißen Schnee. Achtet auf die Geräusche eurer Schritte; das beruhigt!
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WICHTIG:
→ lasst euer Handy doch auch mal zuhause oder ausgeschaltet in eurer Tasche, dadurch könnt ihr die Umwelt viel besser wahrnehmen.
→ es gibt keine Ausreden, selbst wenn die Temperaturen nicht gerade einladen, nach draußen zu gehen. Warm einpacken ist angesagt!

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2. Winterputz: Auch wenn jetzt erst einmal die Frage aufkommt, wie aufräumen gegen schlechte Laune helfen soll. Die Antwort ist aber ganz simpel: wenn es draußen schon ungemütlich ist, ist es um so wichtiger das man sich drinnen doppelt so wohlfühlt.

Was zusätzlich helfen kann:
Außerdem finde ich es persönlich immer schön, wenn die Wohnung passend zur Jahreszeit geschmückt ist. (Winter-deko, Kerzen, Lichterketten usw.)
Was sagt ihr dazu?

3. Licht/Wärme: Wie oben schon beschrieben , bekommen wir zu dieser Zeit viel weniger Tageslicht ab. Natürlich können wir die Sonnenstrahlen nicht durch künstliches Licht ersetzten, jedoch hilft es sicherlich nicht, wenn wir uns in ein dunkles Kämmerchen setzten und warten bis alles vorbei ist.
Jetzt heißt es also, unseren Körper versuchen durch kleine Hilfsmittel ein wenig zu hinterlisten. Das bedeutet Lichter an und die Wohnung auf entsprechender Raumtemperatur (ca. 20°C) heizen. Was auch ab und an gut tut ist der Besuch einer Sauna.
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4. Saisonabhängige Rezepte: backt oder kocht ihr gerne? Dann ab in die Küche mit stimmungsvoller Musik und los geht’s. Wie wäre es wenn ihr euch selber ein paar Ideen einfallen lasst und z.B. Gesunde Kekse oder Mahlzeiten kreiert, mit den Lebensmitteln/Gewürzen, die zu dieser Saison besonders typisch sind. (Beispielsweise: Kürbis, jegliche Kohlarten, Zimt)
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Gemüse-Pfanne mit Veggie Hack, Zucchini, Champion, Tomatenstücke und Hokkaido-Kürbis
5. Relax: Gönnt euch doch ab und zu auch mal einen entspannten Abend mit allem drum und dran. Anfangen könntet ihr mit einer schönen warmen Badewanne und eurer Lieblingsmusik die im Hintergrund läuft. Im Anschluss daran, kuschelt ihr euch mit einer Wärmfalsche/Kirschkernkissen und einer Wolldecke ein, schnappt euch einen Tee und vielleicht noch etwas zu knabbern. Dabei schaut ihr den ganzen Abend eure Lieblingsfilme oder Serien.this
6. Sport: Das A und O zu dieser Jahreszeit ist viel Bewegung. Am besten ihr wählt eine Ausdauersportart mit schnellen Erfolgserlebnissen. Es ist nämlich bewiesen, dass Menschen die solch einen Sport zu dieser Jahreszeit betreiben, wesentlich glücklicher gestimmt sind und weniger an Müdig-, und Lustlosigkeit leiden.
Auch wenn ihr euch bestimmt besseres vorstellen könntet, als sich bei den niedrigen Temperaturen, die wir an solchen Tagen großenteils haben, in Sportklamotten zu schmeißen und sich nach draußen zu begeben.
Aber glaubt es mir, es wirkt wahre Wunder, also probiert es auch.
Danach seit ihr sicherlich 100x besser drauf und könnt euch danach vielleicht sogar mit dem Punkt Nummer 5 in meiner Liste belohnen.
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